Vegane Zahnpasta
sinnloser Trend oder wirkungsvolle Vitalzufuhr?

TextRebekka Rein

Wer sich ausschließlich pflanzlich ernährt, nimmt häufig nicht genug Vitamin B12 zu sich.

Supplementierung mit entsprechend angereicherten Zahnpasten schafft hier Abhilfe. Ohne Nahrungsergänzungsmittel droht Veganern leicht eine Unterversorgung mit wichtigen Vitalstoffen. Das in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch enthaltene Vitamin B12 beispielsweise spielt eine zentrale Rolle bei zahlreichen Abläufen im menschlichen Körper, etwa der Zellteilung, der Blutbildung und der Funktion des Nervensystems

Auch wenn häufig das Gegenteil behauptet wird, reicht das Vorkommen von Vitamin B12 in pflanzlichen Lebensmitteln wie Algen, fermentierten Sojaprodukten oder Wurzelgemüse keinesfalls aus, um den täglichen Bedarf zu decken. So sind viele Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, häufig nicht ausreichend mit dem Vitamin versorgt. Laut der Deutschen Vegan-Studie mit 95 Vegetariern und Veganern wiesen 65 Prozent der Ovo-Lakto-Vegetarier und 83 Prozent der Veganer einen fortgeschrittenen Vitamin-B12-Mangel auf. In der Vergleichsgruppe, die auch Fleisch aß, lag der Vitamin-B12-Status bei über 85 Prozent der Teilnehmer im Normbereich. Entsprechend sollte die Zufuhr über angereicherte Produkte sichergestellt werden. B12-Zahnpasten stellen hier eine praktische Lösung dar. Die von Sante Naturkosmetik entwickelte Zahncreme „Dental Med“ zum Beispiel enthält Vitamin B12, das direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Mit einem zahnärztlich getesteten Wirkstoffkomplex aus Natriumfluorid, Xylitol und Salbei werden Zähne und Zahnfleisch schonend gepflegt. Der tolle Nebeneffekt nach rund drei Monaten: eine deutliche Verbesserung der Vitamin-B12-Versorgung bei zweimal täglicher Anwendung.

 

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